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Fellowship im Bereich Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit (m/w/d)

Deutsche Stiftung Friedensforschung Fellowship  Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland 4 Mai 2021

Stellenbeschreibung

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) sucht

Fellows für den Förderbereich Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit

Ziele der Ausschreibung

Mit der thematischen Förderlinie unterstützt die DSF die Erschließung perspektivisch wichtiger Forschungsgebiete der Friedens- und Konfliktforschung. Die Ausschreibung „Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit“ soll Impulse geben,

  • originelle und wissenschaftlich fundierte Projekte zu entwickeln,
  • fächerübergreifende Formen der Forschungszusammenarbeit zu stärken und Schnittstellen mit angrenzenden Forschungsfeldern zu bilden,
  • nationale und/oder internationale Forschungskooperationen auf- bzw. auszubauen,
  • Ergebnisse mit einem hohen Potenzial für den Wissenstransfer in Politik und Gesellschaft hervorzubringen.

Die eingereichten Projekte sollen sich vorzugsweise mit zentralen Problemstellungen des Forschungsgebietes auseinandersetzen und sie aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Mit dieser Zielrichtung fördert die Stiftung auch Forschungssynthesen, die Wissensbestände zusammenführen, Forschungsbedarfe ermitteln und praxisrelevantes Orientierungs- und Handlungswissen generieren.

Die Förderlinie wird mit einer internationalen Fachtagung unter Beteiligung der Projektnehmer:innen der Stiftung abgeschlossen.

Thematischer Rahmen

Die Ausschreibung zielt auf die Generierung origineller Forschungsprojekte, die aus der Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung die Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit beleuchten. Die Vorhaben sollen sich mit den friedensfördernden Potenzialen der Digitalisierung im Kontext innergesellschaftlicher und internationaler Konfliktlagen auseinandersetzen, aber auch ihre Grenzen und Probleme in den Blick nehmen. Sie sollen die Bedingungen untersuchen, unter denen digitale Techniken innergesellschaftliche Konfliktkonstellationen beeinflussen. Die Forschungen sollen sich zudem mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die internationale Sicherheit beschäftigen, indem sie die Risikopotenziale wie auch Governancefragen analysieren. Darüber hinaus sollen sie sich mit Grundfragen der Datengenerierung und digitaler Wissensproduktion im Kontext von Frieden und Sicherheit auseinandersetzen. Hieraus ergeben sich vielschichtige Fragestellungen, die sowohl technologische, politische, ökonomische und rechtliche als auch sozio-kultu- relle, kognitive und ethische Aspekte zum Gegenstand haben können.

Im Rahmen der Ausschreibung „Ambivalenzen der Digitalisierung für Frieden und Sicherheit“ fördert die Stiftung Forschungsvorhaben zu folgenden Themenfeldern:

  • Digitalisierung und Friedensförderung
  • Digitalisierung und innergesellschaftliche Konfliktlagen
  • Digitalisierung und internationale Sicherheit
  • Digitalisierung und Wissensproduktion

Die Forschungsdesigns können auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Methoden beruhen. Die DSF fördert zudem interdisziplinär angelegte Forschungskonzepte. In der Projektförderung unterstützt die Stiftung insbesondere die Entwicklung digitalisierter Transferformate, die Forschungsergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen in Politik und Gesellschaft zugänglich machen.

Förderformate

Im Hinblick auf die Zielsetzungen der Ausschreibung bietet die Stiftung vier verschiedene Formate für Antragstellungen an:

  • Profilprojekt
    • Regellaufzeit 30 Monate
    • Fördersumme max. 150.000 €
  • Pilotprojekt
    • Regellaufzeit 12 Monate
    • Fördersumme max. 50.000 €
  • Forschungsnetzwerk
    • Regellaufzeit 24 Monate
    • Fördersumme max. 30.000 €
  • Internationale Fachtagung
    • Fördersumme max. 20.000 €

Weitere Hinweise zur Konzeption und Ausgestaltung der Anträge gibt ein spezieller Leitfaden für die thematische Förderlinie. Hier finden sich auch Informationen, in welchen Fällen die Beantragung von zusätzlichen Programmpauschalen möglich sind.

Förderkriterien und Begutachtungsverfahren

Die Erfüllung der Förderkriterien ist eine wichtige Voraussetzung für das Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren der DSF. Die Förderkriterien unterteilen sich in Kernkriterien und spezifischere Zusatzkriterien:

Kernkriterien

  • Wissenschaftliche Relevanz
  • Qualität des Forschungsdesigns
  • Fachliche Qualifikation des Antragstellers/der Antragstellerin/des Projektteams
  • Potenzial für den Wissenstransfer in Politik und Gesellschaft

Zusatzkriterien

  • Förderung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen
  • Forschungskooperationen
  • Interdisziplinarität
  • Diversität

Die Kernkriterien definieren die grundlegenden qualitativen Anforderungen der Stiftung an die Projektanträge. Die Zusatzkriterien verweisen auf weitere grundlegende Ziele der Förderung. Die Stiftung unterzieht sämtliche Anträge auf Projektförderung im Rahmen der thematischen Förderlinie einer externen Begutachtung (Peer Review). Für Profilprojekte und Pilotprojekte holt sie mindestens zwei Fachgutachten ein. Forschungsnetzwerke und internationale Tagungen werden durch ein Fachgutachten beurteilt. Der Vorstand der DSF trifft die Förderentscheidung auf der Grundlage der fachlichen Bewertungen und der Erfüllung der Förderkriterien.

Antragstermine

Anträge auf Projektförderung im Rahmen dieser Förderlinie können zu zwei Terminen in digitaler Fassung bei der Geschäftsstelle der DSF in Osnabrück eingereicht werden:

  • 14. Mai 2021
  • 01. Oktober 2021

Weitere Auskünfte zur Ausschreibung und zum Antragsverfahren erteilt die Geschäftsstelle der DSF.


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